04.08.2006

unter wegs

Setz dich ruhig, ich beisse nicht
verweile einen Moment,
streife die Träger des Bündels von deinen Schultern

stell dir vor, hier und jetzt
ist dort und immer

alle Pflichten, alle Freude
das sitzen wandelt dich

ergreif meine Hand, trau dich
komm nur.. ich trage dich in meine kleine Welt

auch wenn es hier nicht perfekt ist
was brauch ich Liebe ?
wohin mit Notwendigkeiten ?

Das soll nicht meine Sorge sein,
nur das ich dich in meine Welt trage

sieh her!
wende deinen Blick nicht ab,
wie wir, du und ich es beständig wollen

hab keine Angst !
ich lasse dich nicht fallen,
aber absteigen lasse ich dich.. vertrau mir

Ein Takt, Ein Schritt, Ein Blick, Ein Gedanke

Ein Takt, mein oder dein Herz.. es kümmert nicht wessen
Es ist da, für wenn es schlägt will ich garnicht wissen

Ein Schritt, weiter auf dem Wege, hinein in gleißend Licht
Es ist so weiß, als das es uns umhüllt und wärmt

Ein Blick, sieh nur hin.. nach vorn, in dich, nach hinten
Es ist nur ein Moment, doch er ist fortan immer bei dir

Ein Gedanke, von all dem was dich bedrückt und erfreut
Es ist meine Bitte, teil ihn mit mir so wie ich meine teile

alles bleibt ein Traum, warum erwachen ?

Bitte, bitte mich dich herunterzulassen
den du willst doch selbst wandeln
anderen deine Welt zeigen,

wende dich von mir und vergiss mich bitte nicht

nehme dein Bündel,
mein Weg ist auch noch lang

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