03.12.2006

Das Wort zum 1. Advent

Ich würde sagen, wenn es mir schlecht geht.. scheint die Welt zu groß zu sein

es wäre zumindest eine gewisse Erklärung für das Bedürfnis alles auf ein kleines Maß zu schrumpfen.

Von der größe der Welt auf den Umfang meiner Arme, größer muss sie garnicht sein

zumindest manchmal

es wäre töricht sich immer vorzumachen das es nicht mehr gibt als einige Quadratmeter
oder das es nicht mehr Menschen gibt als man schon kennt

Ich merke auch immer wieder das manche meiner Freunde sich.. versteifen
Ein Mensch gehört nicht in eine Schublade mit einer Kategoriesierungsaufschrift darauf

das machen bestenfalls ausgelernte Soziologen,
ich passe nicht in jedes Schema und Raster,
versteht das den keiner ?

Stattdessen bin ich der ewig-beste-Kumpel, Mülleimer, Ex-Freund, Fussabtreter, Tröster, Bemitleidenswertes Etwas, Nichtraucher, der "kleine Bruder" den er/sie nie hatte, Fleischfresser, Quatschkopf, Deppressiver, Tollpatsch & Taugenichts, der "Unsubtile", Streber, die Mimose, der verzweifelt Einsame, der ehrgeizig Arbeitende, oder der gefühlskalte Schweigende

ist es den so schwer zu sehen ?
Das alles sind doch eh nur Fragmente
Ich bin das sicher alles, aber warum nicht einfach nur
Andreas ?

1 Kommentar:

reyi hat gesagt…

hm schade... schade das du denkst ich seh dich nur als "ex"

woher kommt das?
warum denkst du das?
und wie kann ich das ändern?
den du bist definitv sehr viel mehr für mich.